Immer zur Stelle – Notärzte im Einsatz

Shownotes

Seit mehr als 25 Jahren ist Notarzt und Anästhesist Dr. med. Jürgen Ellering im Einsatz. „Es gibt nichts, was ich nicht erlebt habe“, berichtet der Mediziner.
Im Podcast sprechen wir mit ihm über die Vielseitigkeit des Berufes und die Unterschiedlichkeit der Einsätze. Die Zeiten ändern sich, der Umgang mit Helfern wird rauer in unserer Gesellschaft.
Rettungsdienste und Polizei erleben heutzutage häufiger verbale oder körperliche Angriffe bei ihren Einsätzen.
Und wie gehen Helferinnen und Helfer damit um?
Was spricht dennoch dafür, die Leidenschaft für den Beruf zu erhalten?
Erfahren Sie in diesem Podcast mehr zum Thema von Notarzt Dr. Ellering.

Transkript anzeigen

00:00:12: Lebenslinien zwischen Kopf, Herz und Schicksal.

00:00:15: Der Podcast zur Gesundheit, Leben und Pflege.

00:00:20: Herzlich willkommen in der GFO-Klinik Brühl, dem Marienhospital.

00:00:24: Heute ist unser Gast Dr.

00:00:25: Jürgen Ellering.

00:00:26: Herr Dr.

00:00:26: Ellering ist Facharzt für Anästhesiologie und er hat jahrelange Erfahrung als Notfallmediziner.

00:00:32: Schön, dass Sie da sind, Herr Dr.

00:00:33: Ellering.

00:00:34: Ja, vielen Dank, Freiella-Kamp.

00:00:35: Ihre Sendung heute heißt immer zur Stelle Notärzte im Einsatz und genau deshalb haben wir sie eingeladen, weil sie so jahrelange Erfahrung haben und sozusagen das Notarztwesen von der PIKA auf gelernt haben.

00:00:49: Im Moment ist es ja so, dass in den Medien sehr viel Schlagzeilen gibt, dass Rettungsdienste, Polizei, Notärzte immer mehr mit Problemen zu tun haben seitens der Öffentlichkeit der Bürger, dass sie beleidigt werden oder auch körperliche Angriffe auf Helferin und Helfer zu kommen.

00:01:04: Das ist, finde ich, sehr beängstigend und sehr bedrückend.

00:01:06: Was sind so Ihre Erfahrungen in diesem Bereich?

00:01:09: Ja, es ist tatsächlich so, dass halt die Hemmschwelle bei vielen Notfallpatienten und bei vielen Menschen tatsächlich gesunken ist, dass tatsächlich es viele Angriffe auf Rettungsdienst und Feuerwehrleute auch Einsatzkräfte der Polizei gibt.

00:01:28: die halt dazu führen, dass die Akzeptanz bei vielen Mitarbeitern, die im Rettungsdienst eingesetzt werden, durchaus auch zu einem Problem werden kann.

00:01:41: Haben Sie da so bestimmte Möglichkeiten, wie Sie dann auf Bürger eingehen können, wenn Sie solche Sachen erleben?

00:01:47: Ja, die Hauptaufgabe der Notärzt des Rettungsdienstpersonals ist ja erstmal Deeskalation.

00:01:54: Deeskalation.

00:01:55: Deeskalation.

00:01:56: Ich habe es dreimal wiederholt.

00:01:57: Da

00:01:58: sieht man, wie wichtig es ist.

00:02:00: Wie viele Notfallpatienten oder Menschen, die sich in Notfallsituationen befinden, die sich selber... als krank einschätzen, als bedroht oder in vielleicht einer psychischen Ausnahmesituation sind, dass natürlich da auch eine gewisse Angespanntheit bei diesen Menschen existiert, wo es dazu führen kann, dass es natürlich schon schnell zu einer Überschreitung dieser Hemmschwelle kommt und dass dann natürlich auch Einsatzkräfte angegriffen werden, sowohl verbal als auch körperlich.

00:02:34: Das heißt, trotz dieser Erfahrung haben sie ja wahrscheinlich auch so etwas wie ein Alltag.

00:02:38: Also können sie uns ein bisschen beschreiben, was macht den Notarzt?

00:02:41: Ich frage das mal so ganz, ganz, ja, ganz flach vielleicht.

00:02:47: Es ist ja so, dass jemand, der die eins, eins, zwei anruft.

00:02:53: mit einer Rettungsleitstelle verbunden wird.

00:02:56: Und dort gibt es halt bestimmte Einsatzstichworte, die halt zu einem Einsatz entweder des Krankenwagens, des Rettungswagens oder auch in Kombination mit dem Notarzt zufolge haben.

00:03:10: Das Stichwort Herzschmerzen, das Stichwort Atemnot, kindlicher Notfall sind halt bestimmte Stichworte, die dazu führen, das auch ein.

00:03:20: Notarztwagen zu dieser Einsatzstelle beordert wird.

00:03:23: Sie haben in Brühl ja einen eigenen Notarztstandort.

00:03:26: Da sind Sie ja mit in diesem Team.

00:03:29: Wie viele Leute sind da, dass man sich das mal vorstellen kann, die im Einsatz sind?

00:03:34: Ja, also ist es ja so, das ist im Rheiner Erftkreis.

00:03:38: So ist das halt ein sogenanntes Rendezvous-System eingeführt worden ist, so dass der Notarztwagen von bestimmten Standorten dann zu dem Rettungswagen zugeführt wird.

00:03:52: Und das nennt sich halt Ronde Vosystem.

00:03:55: In Brühl ist es so, dass etwa dreißig bis fünfundreißig Notärzte regelmäßig in diesem Dienstplan integriert sind, die halt in üblicherweise zwölf Stunden schichten von morgens sieben bis abends neunzehn Uhr oder auch am Wochenende in vierundzwanzig Stunden schichten eingeteilt sind.

00:04:17: Die Organisation des Notarztstandorts wird von Marienhospital Brühl organisiert, die personelle Besetzung der Notärzte, die personelle Besetzung der Rettungsmittel, also des Rettungswagen und des Notarztwagens wird von der Feuerwehr der Stadt Brühl übernommen.

00:04:38: einschließlich der technischen Ausstattung der Fahrzeuge.

00:04:41: Das ist natürlich auch ein Riesenlogistik, die dahinter steckt.

00:04:44: Natürlich muss das alles geplant werden und es muss natürlich auch die Materialbestellungen und natürlich auch die technische Ausstattung der Fahrzeuge auf dem neuesten Stand gehalten werden.

00:04:57: Da gibt es natürlich Listen für, was Verantwortungsprofile an die Ausrüstung der Fahrzeuge gestellt werden.

00:05:06: Und dann kommen Sie zum Einsatz mit Ihrem Team sozusagen.

00:05:08: Das heißt, der Rettungs, der Ruf kommt rein, dann müssten Sie ja schnell sein.

00:05:13: Ich habe das selber schon mal erlebt.

00:05:14: Sie sind ja trotzdem ruhig.

00:05:16: Das wundert mich ruhig, aber schnell.

00:05:19: Ist das

00:05:19: wichtig bei so einem Einsatz?

00:05:20: Ja,

00:05:20: es gibt natürlich gewisse Vorgaben, so dass tagsüber in sechszig Sekunden der Einsatz übernommen werden muss und nachts innerhalb von neunzig Sekunden der Einsatz übernommen.

00:05:31: wird damit halt die Hilfsfrist auch eingehalten werden kann.

00:05:35: Die Hilfsfrist beschreibt halt einen Zeitpunkt ab wann qualifizierte Notfallhilfe.

00:05:43: an diesem Einsatzort vorhanden sein mussten.

00:05:45: Das liegt üblicherweise so etwa bei acht

00:05:48: Minuten.

00:05:49: Ja, es gibt ja im Moment auch gerade in der Gesundheitspolitik sehr viel Veränderung und auch sehr viel Verunsicherung in der Bürgerschaft, wenn Kliniken schließen, wenn dann vielleicht weniger Notstandorte da sein sollten.

00:06:00: Wie sehen Sie das?

00:06:01: Haben Sie da auch Bauchschmerzen oder sind Sie zuversichtlich?

00:06:06: Ich bin eigentlich zuversichtlich.

00:06:08: Es hat sich ja in den letzten Jahren viel getan und wir sind ja im Rheiner Erfkreis eigentlich sehr gut ausgestattet mit Notarztstandorten und auch weiteren Rettungsmitteln.

00:06:19: Jedoch ist die Überlastung die zunehmende Einsatzzahl, die auch in den nächsten Jahren noch weiterhin steigen wird.

00:06:27: stellt natürlich die Organisationen vor bestimmte organisatorische Probleme und natürlich auch personelle Probleme, dass ausreichend Rettungsmittel vorhanden sind.

00:06:38: Jedoch besteht natürlich für die Rettungsleitstellen immer die Möglichkeit einer überörtlichen Hilfe, so dass auch aus den benachbarten Kreisen durchaus bei größeren Einsatzen Rettungsmittel herangeführt werden können.

00:06:53: Ja, Sie haben gerade noch mal, wenn man zurückkommt, so den Einsätzen.

00:06:57: Ja, das fand ich ganz spannend.

00:06:59: Ich hab da eine Zahl, noch mal eine statistische Zahl, dass es im Jahr two-tausend neunzehnt gab es dreihundertfünftausend Einsätze.

00:07:07: Nur drei Jahre später, zwanzig, zwanzig, gab es bundesweit schon dreihundertdreihundzwanzigtausend Einsätze im Rettungsdienst für Notfallmediziner auch.

00:07:16: Das sind sechs Prozent Anstieg.

00:07:18: Wie kommt das?

00:07:19: Ja, das hat natürlich in erster Linie mit der demografischen Entwicklung der unsere Bevölkerung zu tun.

00:07:26: Es gibt natürlich immer mehr ältere Menschen und Tatsache ist ja, dass je älter man wird, auch die Wahrscheinlichkeit, dass man eine Erkrankung erleidet oder auch einen Unfall erleidet, deutlich zunehmend.

00:07:41: Dann kommt natürlich sicherlich noch hinzu, dass die Anspruchshaltung und deutlich höher ist, als es in der Vergangenheit war.

00:07:53: Natürlich ist der Rettungsdienst primär erstmal ein kostenfreies Engagement für den Notfallpatienten, so dass da auch die Hemmschwelle gering ist, tatsächlich... den Rettungsdienst in Anspruch zu nehmen.

00:08:11: Jedoch ist es auch so, dass natürlich im Zunahme der weiteren Spezialisierung der Medizin und auch das bestimmte Krankheitsbilder wie zum Beispiel der Schlaganfall oder auch das akute Corona-Syndrom einer...

00:08:28: Das wäre dann Corona-Syndrom

00:08:30: ist Herzkrankungen?

00:08:31: Ja, Erkrankungen, die natürlich heute auch besser behandelt werden können und es somit natürlich auch in einer bestimmten Zeit zu einer Intervention kommen muss, gerade beim Schlaganfall der halt... behandelt werden kann mit bestimmten Maßnahmen, die halt dazu führen, dass für den Patienten es unter Umständen nach dem Schlaganfall einer deutlichen Besserung der Symptomatik kommen kann durch diese Intervention, wie zum Beispiel auch durch das schnelle Handeln, insbesondere auch in der Klinik, die halt zum Beispiel das Verschlüsse im Gehirn entweder mit Medikamenten behandelt werden können, sodass diese Verschlüsse aufgelöst werden oder es tatsächlich auch zu mechanischen Entfernungen von Tromben kommen kann, die dann halt im weiteren Leben eine deutlich Verbesserung der Lebensqualität bringen.

00:09:29: Das heißt, wenn man das noch mal ein bisschen zusammenfasst auch, sagen so einerseits, der Rettungsdienst wird gerufen, auch bei Fällen, die nicht unbedingt notwendig sind, wo sie sagen, die Hemmschwelle wird geringer, so vielleicht den Rettungsdienst anzurufen.

00:09:42: Andererseits sagen sie natürlich auch, man muss den Rettungsdienst frühzeitig anrufen, wenn man solche Symptome hat wie Herz, Entwagt, Geschichten, die natürlich dazu kommen.

00:09:52: Ist das so oder können sie uns so empfehlen, wann rufe ich sie an?

00:09:55: Vielleicht sind manche Leute auch unsicher.

00:09:57: Viele sind unsicher.

00:09:59: Es sind ja in den meisten Fällen medizinische Leinen und deshalb ist es ja gut, lieber einmal den Notarzt mehr zu rufen als zu wenig.

00:10:09: Von daher ist das natürlich schon eine sinnvolle Sache, dass man tatsächlich, wenn man sich unsicher ist, natürlich den Notruf wählt und dann muss der Disponent auf der Leitstelle entscheiden.

00:10:22: was schicke ich zu den Patienten, was mache ich aus dem, was der Laie mir erzählt und dann halt eine entsprechende Verdachtstiagnose oder Arbeitshypothese zu stellen, was ich dann an diesen Notfallort an medizinischer Hilfe heranbringe.

00:10:40: Das führt natürlich in vielen Bereichen zur Überlastung des Rettungsdienstes.

00:10:44: Es gibt ja in der neuen Zeit viele Überlegungen.

00:10:49: auch bundesweit, wie gehe ich mit diesem Problem um?

00:10:53: Und da gibt es in einigen Bereichen auch schon Pilotprojekte, wo zum Beispiel erstmal der Notfallsanitäter alleine mit einem entsprechenden Equipment zu diesem Hilferuf, sage ich jetzt mal, geschickt wird und der dann entscheidet, was die weitere Versorgung vor Ort ist.

00:11:12: Also wie eine Versorgungskette

00:11:14: dann sozusagen, nicht alle sofort, sondern nicht

00:11:16: alle sofort und jeder zugleich, weil Die Anzahl der Rettungswagen ist ja begrenzt und das Personal ist ja auch irgendwo begrenzt, sodass ich erstmal mit einem Pkw jemanden vor Ort hinschicke, der dann entscheiden kann, welches weitere Glied der Rettungskette ich jetzt im Moment benötige.

00:11:37: Das hört sich sehr sinnvoll an.

00:11:39: Herr Doktor Allen, wie lange machen Sie das jetzt eigentlich schon?

00:11:42: Also ich bin ja seit deiner Zeit in Brühl angestellt und seitdem bin ich hier im Rhein-E-Erfkreis auch als Notarzt tätig.

00:11:50: Jetzt können wir mal rechnen.

00:11:52: Das sind sechsundzwanzig, fünfundzwanzig Jahre.

00:11:55: Sie haben sozusagen ein Silbernist.

00:11:56: Sie haben alles erlebt wahrscheinlich schon, ne?

00:11:58: Ja, natürlich.

00:11:59: Es gibt den Notfalleinsätzen.

00:12:02: sicherlich immer Situationen, die sind ähnlich, aber es gibt natürlich auch immer neue Situationen, weil Menschen sind unterschiedlich, Einsatzstellen sind unterschiedlich, natürlich wiederholen sich bestimmte Einsätze.

00:12:14: Das Groh der Einsätze sind ja internistische Fälle, Erkrankungen des Herzens, Synkopen, also kurzfristige Bewusstlosigkeiten, wo halt unterschiedliche Krankheitsbilder dahinterstecken können.

00:12:30: Jetzt habe ich eine Frage, wie man das schon so lange macht.

00:12:32: Also es gibt ja so eine Routine auch.

00:12:34: Gibt es denn trotzdem noch so etwas wie teilweise ein bisschen Nervosität, wenn man zum Einsatz fährt?

00:12:42: Oder ist das so routiniert, dass man...

00:12:45: In den meisten Fällen ist es routiniert.

00:12:47: Natürlich gibt es immer Situationen, die einen fordern, wo man in einer komplexen Situation Entscheidungen treffen muss, die einen zeitlichen, gewisse zeitlichen... Perspektive erfordern, so dass man halt schnell zu dieser Entscheidung kommen kann.

00:13:06: Insbesondere, wenn es darum geht, Schaden von diesem Patienten abzuwenden.

00:13:12: und vor allen Dingen, wie ist die weitere Behandlung des Patienten?

00:13:15: Wo kann er optimal in welcher Klinik für seinen aktuelles Krankheitsbild behandelt werden.

00:13:22: Und das stellt oft wieder die nächste Herausforderung für das Notfalleinsatsteam vor Ort dar.

00:13:28: Wo kann ich diesen Patienten unterbringen?

00:13:31: Ja, also diese schnelle und

00:13:33: trotz schnelle Entscheidung trotz dem Kopf, würde ich jetzt mal sagen.

00:13:36: Genau.

00:13:38: Gibt es so was, also wir könnten jetzt noch ganz lang weiter mich unterhalten, weil ich glaube auch gerade dieses Thema ist so spannend und man sich fragt, was ist so hinter den Kulissen, aber vielleicht mehr sind ja leider auch ein bisschen begrenzt von unserer Zeit, was ich bedauere, aber was macht so den Reiz als Notarzt aus?

00:13:56: Sie können jetzt ja wirklich sagen, Sie machen das schon ein Vierteljahrhundert, also ein Dienstjubiläum haben Sie.

00:14:01: Und wenn Nachwuchs gesucht wird, neue Ärztinnen, die sich im Bereich Notarztwesen ausbilden lassen, was ist so besonders für Sie daran?

00:14:11: Ja.

00:14:14: Die notfallmedizinische Versorgung für mich als Anzisesist ist natürlich auch ein wichtiger Aspekt, weil es in vielen Fällen ja darum geht, kann ich dem Patienten ein bestimmtes Medikament verabreichen.

00:14:27: kann ich einen Windzugang legen?

00:14:29: oder der andere große Bereich ist die Atemwegsicherung.

00:14:33: Wie kann ich die Oxygenierung, also die Versorgung mit Sauerstoff für diesen Patienten gewährleisten, sodass keine Folge-Schäden oder dass die eingetretenen Schäden begrenzt bleiben?

00:14:45: Das ist natürlich ein ganz wichtiger Aspekt, der insbesondere auch für Anesthesisten natürlich ein tägliches Handwerkszeug ist, in anderen Fachbereichen spielt das natürlich auch eine Rolle.

00:14:57: Deshalb werden natürlich junge Kolleginnen und Kollegen, insbesondere aus anderen Fachabteilungen, natürlich langsam daran geführt und die natürlich in der ersten Phase erst mal als Beifahrer oder Mitfahrer bei Einsätzen angeleitet werden.

00:15:15: Und da gibt es ja bestimmte Ausbildungsschritte, die halt so durchschreiten sind für einen neuen Notfallmediziner.

00:15:22: Da gehört natürlich auch die Einsätze begleitend mit einem erfahrenen Notarzt dazu.

00:15:28: Also es ist vor allen Dingen diese Vielseitigkeit auch, die sie aufzeigen.

00:15:31: Man lernt natürlich ganz viel.

00:15:32: Die Vielseitigkeit

00:15:33: natürlich.

00:15:34: Denke ich mal so einerseits erst mal durch das Kospitieren oder unterstützen und dann wirklich auch selber zu handeln.

00:15:40: Herr Dr.

00:15:41: Ellering.

00:15:41: Wir sind leider so ein bisschen am Ende unseres Podcast.

00:15:45: Ich möchte mich ganz herzlich bei Ihnen bedanken, vielleicht noch mal zum Abschluss.

00:15:49: so gibt es.

00:15:50: Es interessiert mich jetzt auch noch mal, gibt es so Fälle, die man nie vergisst oder wo man sagt, das ist so ein gutes Gefühl gewesen, dass ich jemanden helfen konnte?

00:15:58: Es gibt natürlich auch das andere, wo man zu spät kommt.

00:16:00: Haben Sie sowas auch?

00:16:01: Natürlich gibt es immer Einsätze, die man vielleicht vor zehn, fünfzehn oder auch zwanzig Jahren erlebt hat, die einem im Gedächtnis bleiben, weil es vielleicht besonders tragisch gewesen ist, besonders tragische Situation oder vielleicht auch.

00:16:14: eine besonders gute Situation, wo man tatsächlich adäquat helfen konnte und Vollgeschäden für diesen Patienten vermeiden konnte.

00:16:23: Und diese Einsätze gibt es natürlich bei jedem, weil es halt besondere Situationen sind, die man durchaus auch nach zehn, fünfzehn Jahren noch

00:16:32: behebt.

00:16:34: Ganz lieben Dank, Herr Dr.

00:16:35: Ellering, für dieses wirklich interessante Gespräch, dass wir mal eintauchen durften in eine Sache, die so vielseitig ist und sicherlich ein ganzes Programm füllen kann.

00:16:45: Weiterhin alles Gute fürs nächste Vierteljahrhundert.

00:16:48: Vielen Dank.

00:16:50: Ja, ich würde mal sagen, viel Grüße auch an die Themen.

00:16:52: Vielen Dank.

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